Auszeit in Newcastle und Weiterreise

18April2017

Nach einer Woche Sydney hatte ich dann plötzlich genug von dem Trubel. Ich entschied mich für ein paar Tgae im drei Stunden entfernten Küstenörtchen Newcastle anzusiedeln. Der Ausflug war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Die kleine Auszeit vom Großstadtstress erfüllte ihren Zweck. Mit einer Engländerin, die ich im Hostel in Newcastle kennenlernte startete ich den Tag mit einer Yogasession. Anschließend ging es zum Strand und dort verbrachten wir dann auch den Rest des Tages. Ähnlicher Ablauf am nächsten Tag. Bevor ich am 15.4. abreiste, stattete ich einem kleinen Tierpark in der Nähe einen Besuch ab und bekam endlich die für Australien typische Tiere zu sehen: Koalas, Kängurus und Emus.

   Newcastle Beach Ein Emu

Ist er nicht süß? Obelisk in NC

Wieder zurück in Sydney, machte ich noch am gleichen Abend Bekanntschaft mit zwei Schotten und gemeinsam stürzten wir uns in Sydneys Nachtleben.

Für den darauf folgenden Tag war wieder ein Tagestrip geplant. Ich machte mich per Fähre auf den Weg zu einem weiteren hoch angepriesenen Strand in Sydney, zum Manly Beach. Leider ohne zu bedenken, dass an einem wunderschönen Ostersonntag vielleicht mehrere Menschen auf ebendiese Idee kommen könnten.. Die Bilder sprechen für sich. Das arme kleine Örtchen Manly wurde von Touristen, einheimischen Familien und Backpackern nur so überrannt, vom Strand selbst war kaum noch etwas zu sehen.

Manly Manly

Dafür bekam ich auf der Rückfahrt wieder einmal einen bombastischen Sonnenuntergang zu sehen.

Nun blieb also nur noch ein Tag in Sydney. Diesen verbrachte ich mit zwei deutschen Jungs, ebenfalls im Hostel kennengelernt. Die Stadt zeigte sich an diesem Tag von seiner schönsten Seite und präsentierte Papageien, Kakadus und Fledermäuse in freier Wildbahn!

Das sind alles Kakadus! Wer entdeckt ihn?

Ein letztes Mal marschierte ich zum Macquarie Chair und begutachtete Sydneys signifikanteste Bauten bei Tag, während des Sonnenunterganges sowie bei Dunkelheit. Der krönende Abschluss eines weiteren Abschnitts meiner Reise.

Ein letzter Sonnenuntergang  Stufe zwei des Sonnenuntergangs Le Moi

Das letzte mal Skyline

Sydney ist eine unglaubliche Stadt. Egal zu welcher Tageszeit, Sydney ist immer in Bewegung, es gibt so viel zu sehen, zu tun, hier kann man den Rest seines Lebens ohne auch nur eine langweilige Sekunde verbringen. Mir persönlich reichten die knapp zwei Wochen definitiv aus.

In dem Moment, in dem ich diesen Eintrag verfasse, sitze ich im Flugzeug nach Kuala Lumpur. Unter mir erstreckt sich Australiens Outback, nichts als Wüste, und ich bin verdammt aufgeregt. Ich fliege insgesamt 8 Stunden und 40 Minuten und lande um 18 Uhr Ortszeit. Mir werden wieder zwei Stunden geschenkt und die kann ich auch gebrauchen haha. Nun denn, freut euch auf den nächsten Eintrag, ich habe das Gefühl, der wird spannend.

Bis dann ! kiss

Der Royal National Park

11April2017

Nach zwei etwas kühleren und regnerischen Tagen in Sydney, in denen ich nicht wirklich Lust hatte, etwas zu unternehmen, ging es gestern für mich in einen weiteren Nationalpark in Sydneys Umgebung: in den Royal National Park, der zweitälteste Nationalpark der Erde (Der älteste ist der Yellowstone Nationalpark in den USA, wen es interessiert.). Gegen Mittag erreichte ich also per Zug und Fähre das Örtchen Bundeena, von wo aus der 26km lange Royal Coastel Track, entlang der Küste des Nationalparks, beginnt. Ich machte mich also auf den Weg und hatte wieder einmal unglaubliche Aussichten auf den unendlich scheinenden Nationalpark, auf das unendlich scheinende Meer und auf die steilen und tiefen Klippen, die beides voneinander trennten.

Der Weg Meer, Klippen, Wald Der

Natürlich wanderte ich nicht den gesamten Track. Dafür war es schon zu spät. Allerdings schaffte ich es in nicht einmal fünf Stunden bis Kilometer 12, von wo aus ich dann netterweise von einer chinesischen Familie mitgenommen wurde. Und hier beginnt das Drama:

So nett diese Leute auch waren, brachten sie mich leider nur bis zum Informationszentrum des Parks, welches auf halber Strecke und noch immer im Nationalpark lag und zudem auch schon längst geschlossen hatte. Nach genauerer Recherche stellte ich zusätzlich fest, dass von hier aus kein einziger Bus irgendwohin zu fahren schien.

So stand ich also da: noch immer in der Wildnis, planlos… und zugegebenermaßen verdammt verzweifelt haha. Aber was sollte ich tun? Ich beschloss also entlang der Fahrbahn zu laufen, um irgendwie aus diesem Park herauszukommen, möglichst bevor die Dunkelheit einbricht. Diese wundervolle Fahrbahn bestand natürlich, wie ich es schon aus Neuseeland kannte, aus zahlreichen Serpentinen und teils wirklich steilen Anstiegen. Ich quetschte mich also zwischen Leitplanke und Bäumen entlang diese verdammte Straße hinauf mit der Aussicht, nach einer Stunde in der nächsten Stadt anzukommen. Natürlich wurde es auch schon langsam dunkel.

Nach zehn Minuten war mir dann auch der Funke Spaß erloschen und ich beschloss, meinen Daumen hinauszuhalten

Und so, meine Freunde, erkämpfte ich mir, alleine und nervenlos den Weg aus dem Busch in die Zivilisation. Im Nachhinein klingt alles nur noch halb so schlimm und vielleicht sogar relativ lustig, doch noch einmal erleben möchte ich das nicht. 😃

Sydney!

09April2017

Gerade einmal 4 Tage hier und schon so viel gesehen! Sydney ist unglaublich!

Beginnen wir ersteinmal bei meinem Flug, beziehungsweise bei den Aussichten, die ich einmal auf Neuseelands und dann auf Australiens Küsten hatte! PERFEKT

Tschüss Neuseeland

Hallo Australien

Nach der frühmorgentlichen Ankunft in Sydney am 5.4. machte ich mich per Shuttle auf zum bereits gebuchten Hostel. Leider war das der erste Tiefschlag, den ich erleiden musste. Das Hostel war nämlich kein Backpackerhostel mit haufenweise Menschen in meinem Alter, die Lust auf Spaß haben, nein, es war das langweiligste und ruhigste Hostel in ganz Sydney gefüllt mit Familien und Ü40- Pärchen. Naja...dann erkunde ich Sydney erstmal auf eigene Faust. 

Der erste Gang durch Sydneys Innenstadt führte mich natürlich zum Opernhaus und zur Harbour Bridge und zu einigen Parks. Das Wetter war super und die Stadt gefiel mir sofort. Trotz des ständigen Verkehrs ist es erstaunlich ruhig und die Straßen sind sauber. Sydney ist einfach eine verdammt moderne Stadt.

  Harbour Bridge Harbour Bridge Sydneys Skyline Das Opera House, aus Sicht der Harbour Bridge

Am nächsten Tag schaffte ich es dann doch, Bekanntschaft mit einer Australierin zu machen und wir zogen gemeinsam durch die Stadt.

Tag 3: Der Blue Mountains National Park

WOW! Ich bezeichne ihn mal, als den schönsten Nationalpark der Welt, mit riesigen Abhängen, unendlichen Wäldern und unglaublich schönen Wasserfällen. Viel mehr dazu will ich garnicht schreiben.

  Die

Wentworth Falls

Wentworth Falls 2.0  

Tag 4: Bondi Beach

Der allseits bekannte Bondi Beach erinnert mich stark an Mallorcas Ballermann: touristisch und überfüllt. Dies hat er sicherlich seiner zentrumsnahen Lage zu verdanken, denn besonders schön oder paradiesisch ist er nicht. Im Olympia- Jahr 2000 fanden hier die Volleyballwettbewerbe statt. Ironischerweise ist das Volleyballspielen hier mittlerweile verbote.Trotzdem einen Besuch wert. Mit einem Chinesen, den ich im Bus auf dem Weg zum Strand kennenlernte, meisterte ich bei wieder einmal bestem Wetter den 6km langen Bondi to Coogee Coastel Walk, der vom Boni Beach entlang der Küste zum Coogee Beach führt...wie der Name quasi schon verrät. 

Bondi Beach Ich Coastel Walk

Nach Rückkehr in Sydneys Zentrum am frühen Abend spazierten wir zum Darling Harbour und kamen gerade rechtzeitig zu einem Feuerwerk. Aus welchem Anlass weiß ich nicht genau, aber es war der Hammer! Nebenbei turnten außerdem sogenannte Flyboarder und Jet-Skis im Wasser herum.

Der Versuch eines schönen Fotos

Opera House und Harbour Bridge bei Nacht Die Skyline Sydneys bei Nacht

Nach diesen recht ereignisreichen Tagen kann ich also nochmal bestätigen, dass Sydney eine wirklich tolle Stadt ist. Trotzdem geht es für mich in neun Tagen weiter nach Kuala Lumpur! Juhu! 

In diesen neun Tagen werde ich Sydneys Umgebung und Nationalparks noch etwas besser erkunden.. und vor allem in ein anderes, soziales Hostel ziehen! 

Bis dannkiss

 

Bye New Zealand!

04April2017

Wow! Es ist so weit.. Der letzte Arbeitstag ist vorüber, die Sachen sind gepackt, ich befinde mich abflugbereit am Flughafen in Auckland. Hier, wo vor ziemlich genau 7 Monaten die Reise begonnen hat. Der letzte Arbeitstag

Die letzten Tage in Hastings sowie im kleinen Örtchen Te Puke habe ich nochmal in vollen Zügen genossen, vor allem die Zeit mit meinen Freunden. Der letzte Abend in Hastings bestand natürlich aus einer kleinen Party. Ich war nicht die einzige, die Hastings verlassen würde.

Am nächsten Tag, dem 2.4., ging es dann per Bus von Hastings nach Te Puke. Dort verbrachte ich die nächsten zwei Nächte im Haus eines chilenischen Freundes. Den Tag verbrachten wir bei besten Wetter am Strand und in einer Bar und den Abend im Haus meiner anderen Freunde.


der letzte Sonnenuntergang Wasser

Die Wiedersehensfreude war groß, der Abschied dafür umso schwerer. Nach einem letzten Frühstück am 4.4. machte ich mich dann, ziemlich betroffen vom Abschied, auf den Weg nach Auckland. Das Wetter entsprach meiner Stimmung: beschissen. Von morgens bis zum nächsten Morgen regnete es ohne Unterbrechung. Aber das sollte mir egal sein, ich saß ja im vollgestopften Bus, der zwei Stunden später als geplant in Auckland eintraf.

So begab ich mich mit dem Taxi zum Hostel, schlief vier ganze Stunden und wurde pünktlich um 3:50Uhr nachts von meinem Shuttle zum Flughafen gefahren. 

Der größte Abschnitt meiner Reise geht mit dem heutigen Tag zu Ende. Im nachhinein bin ich nur erstaunt, wie unglaublich schnell die Zeit vergehen kann. Ich kann außerdem sagen, dass jede einzelne Entscheidung, die ich hier getroffen habe, die richtige war. Auch wenn es teils schwer fiel. Vor allem der letzte Monat, den ich völlig alleine begonnen hatte, hat mir viele Lektionen erteilt. Und so freue ich mich auf Sydney und Asien und über die Tatsache, dass ich meinem zu Hause Schritt für Schritt näher komme!

Das nächste mal dann aus Sydney kiss

Einen Monat später...

24März2017

Endlich! Es ist vollbracht.. fast. Nur noch 6 Tage Arbeit im Packhouse stehen an und davon ist einer (der morgige Tag) nur ein halber. Ich habe es also überlebt. 6 Tage pro Woche, mehr als 10 Stunden täglich, Millionen von Blaubeeren. Und ich muss sagen, nun, wo es fast zu Ende ist, finde ich die Arbeit garnicht mehr so schlimm. Ich habe mich wirklich daran gewöhnt, lange zu arbeiten und konnte mich letztendlich mit Musik, Podcasts und Hörbüchern ganz gut ablenken. Auch die Vorfreude auf das Wochenende trug zu großen Teilen zur Erträglichkeit bei.

Wie gesagt, waren wir jeden Samstag in einer Bar, also der einzigen Bar in Hastings.

Letzten Sonntag starteten wir einen Trip zum Te Mata Peak, den ich definitiv als ein Highlight meines Auslandsaufenthaltes bezeichnen kann.

Gestern endete ein harter Arbeitstag in der Lasertag-Arena in Napier. Ich kann es nur weiterempfehlen!

Also eigentlich kann ich mich nicht beklagen. Trotzdem bin ich unglaublich froh, wenn die 6-Uhr-Aufstehen- und 19-Uhr-wiederkommen-Tage vorbei sind und ich endlich wieder entspannen kann. Vor allem freue ich mich auf meine letzten Tage, die ich voraussichtlich in Te Puke bei einigen Freunden verbringen werde. Und dann geht es auch schon nach Sydneyyy.

 

 

Auf die nächsten dreißig Tage!

22Feb2017

Wie versprochen, mein Bericht über die ersten Arbeitstage. Die Frage, warum ich erst heute schreibe, wird folgender Bericht beantworten.

Pünktlich montags um 8 Uhr gab ich meinen unterzeichneten Arbeitsvertrag ab und verpflichtete mich somit zur Packhousearbeit bis zum 31. März. Leider fiel diese an jenem Tag auf Grund von Regen aus. (Regen= kein Picking= keine Früchte zum packen) Stattdessen hatte ich einige Stunden später, als es aufhörte zu regnen, meine ersten Arbeitststunden als Picker. Diese waren unglaublich entspannt, bestanden sie nur aus Erzählen, Beeren essen und ein bisschen pflücken. 

Am nächsten Tag wurde es dann ernst. 7Uhr begann mein erster Tag im Packhouse. Meine Aufgabe besteht nun im Aussortieren von kaputten, hässlichen und unreifen Blaubeeren, die kontinuierlich auf einem Fließband vor mir herlaufen. An sich eine eher entspannte (aber vor allem langweilige) Arbeit und nach 8 Stunden hatte ich noch genug Energie um weitere zwei Stunden auf dem Feld zu arbeiten. 

Mein Arbeitsplatz

Der nächste Tag und eigentlich alle darauf folgenden Tage bis heute verliefen leider nicht mehr so entspannt. Ich arbeite zwischen 10 und 12 (!!!) Stunden täglich. Meine Aufgabe ist dabei immer die gleiche.. Sehr sehr deprimierend. Um 8 Uhr abends komme ich meist zu Hause an, esse und dann gehts direkt ins Bett. Mehr Zeit und Energie habe ich nicht. Hiermit löst sich oben gestellte Frage also auf. Lediglich Sonntag habe ich einen freien Tag. Sprich: Samstag Abend Party!

Letzte Woche Sushiparty.

Selfmade Sushi!

Diese Woche Party in der Cru Bar.

auf dem Hinweg :D

Mein einziger Lichtblick..neben dem verdienten Geld natürlich, und das ist eine ganze Menge bei mehr als 60 Stunden pro Woche.

Morgen geht es wieder um 7 Uhr los, das Ende ist offen. Lassen wir uns mal überrschen... Ich freue mich auf jeden Fall schon unglaublich auf meine Weiterreise Anfang April!!!kiss

Viele gute Nachrichten!

18Feb2017

Gute Nachricht Nummer eins:

Nach drei Nächten in Auckland trat ich erfolgreich die 7-stündige Busfahrt zurück nach Hastings an. Und hier lebe ich seit eineinhalb Wochen im Sleeping Giant Backpackers Hostel, einem schönen Haus mit mehreren Zimmern, Bädern und einer Küche. Ich teile mir zwar mit fünf anderen Mädels ein Zimmer, allerdings herrscht hier im Gegensatz zu Aucklands Hosteln eine familiäre Stimmung. Jeder kennt jeden, jeder versteht sich und das beste: Hier wird hauptsächlich englisch geredet! Endlich! :D Neben einigen deutschen gibt es hier Asiaten, Latinas und Latinos, Skandinavier und sage und staune nur einen Franzosen.

Das Hostel Rosengarten

Kunst

Gute Nachricht Nummer zwei:

Mein heißersehntes Weihnachtspaket ist endlich, nach einigen Umwegen, angekommen und mein Süßigkeitenvorrat für die nächsten Wochen ist gedeckt. Ein Hoch auf die beste Mama!kiss

Nutella!!! Schoki!!! Haribo!!!

Gute Nachricht Nummer drei:

Ich habe einen Job!!! Ich bin jetzt offiziell Blaubeerpflücker bei Gourmet Blueberries, (wie so ziemlich jeder hier im Hostel). Meinen ersten Arbeitstag hatte ich aber, aufgrund unglücklicher Wetterverhältnisse noch nicht. Allerdings hatte ich zusätzlich das Glück eine Stelle im Packhouse derselben Firma, ergattert zu haben (Ja, Packhousejobs sind hier sehr populär). Dort habe ich dann ab dem 20.02. eine feste Stelle sicheren Arbeitszeiten, kann mich aber zusätzlich an freien Tagen auch auf dem Feld betätigen. Money Money Money!!! money-mouth

Gute Nachricht Nummer vier:

Die Krönung meiner Glückssträhne war dann die Nachricht, dass mein Handy gefunden wurde. Von wem? Von unseren Autohändlern. Wo? IM AUTO!!! Ich kann es immer noch kaum glauben, es muss wohl hinter das Handschuhfach gerutscht sein... Aber Fakt ist, es war die ganze Zeit da!  Naja, dann habe ich jetzt zwei Handys...

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es mir wirklich gut geht und ich froh bin hier zu sein und einen Job zu haben. Der langweilige Alltag gehört einfach zum Leben dazu und ich habe ihn vermisst. Ich berichte dann am 20.02. von meinem ersten Arbeitstag!

Bis dann kiss

 

 

Tschüss Auto! Hallo Hostel!

07Feb2017

So schnell ging es dann auf einmal. Eben noch mit dem Auto durch die Gegend gecruist und wenige Stunden später findet man sich im Hostel wieder..

Weil das Wetter zu schön war, verbrachten Paulina und ich die letzten beiden statt nur einem Tag in Taupo. Dabei sonnten wir uns einfach nur am Waikato River, an dem unser Campingplatz lag und fuhren abends zu einer kleinen Badestelle, in dem eine extrem heiße Wasserquelle in den Fluss mündete. Es war unglaublich entspannend. Hier verbrachten wir die letzten Abende bis die Sonne untergegangen war und man nur noch den Mond und einen perfekten Sternhimmel vor Augen hatte. Es war soooooo schön! 

Waikato River am Campingplatz

Tagsüber liefen die Vorbereitungen für die Autorückgabe: Putzen, Aufräumen, Sachen packen.. und das bei 30°C und ohne Schatten. Trotzdem habe ich es geschafft. Heute früh ging es dann direkt von Taupo nach Auckland durch die Waschanlage und zum Autohändler und dann fand ich mich plötzlich im Zug auf dem Weg in ein Hostel in Auckland City wieder. Und hier sitze ich nun, völlig erschöpft vom anstrengenden Tag, etwas traurig, vom Abschied von unserem kleinen Baby aber dennoch glücklich, dass alles so reibungslos funktioniert hat. Dabei überwiegt die Erschöpfung, denn mit einem fetten Wanderrucksack, einem weiteren kleinen und zwei Tüten durch die überhitzte Innenstadt zu laufen, ist dann doch nicht sehr erholsam..

Die letzte Fahrt...           Nennt mich Packesel           Zurück in Auckland

Die nächsten beiden Nächte verbringe ich jetzt in einem gemischten Sechsbettzimmer hier im Hostel und dann geht es voraussichtlich mit dem Bus zurück nach Hastings und auf aktive Jobsuche.

Möge das Hostelleben beginnen!!!

Alleine unterwegs

05Feb2017

Jetzt ist es also so weit, ich setze meine Neuseelandreise alleine fort.

Ziel Nummer eins ist dabei jetzt ersteinmal das Auto zurück nach Auckland zu bringen... und Arbeit zu finden.

Von Christchurch aus bin ich zunächst ziemlich unmotiviert, auf schnellstem Wege und bei schlechtestem Wetter nach Picton gefahren. Am 2.2. fuhr dort meine Fähre zurück nach Wellington. Alles lief ausnahmsweise einmal problemlos, nur das Wetter wollte immer noch nicht so ganz mitspielen.. Bei Dauerregen und heftigsten Winden kämpfte ich mich durch die schmalen Schlängelstraßen, mit dem einzigen Wunsch bitte von einem Steinschlag verschont zu bleiben, bis nach Greytown. Hier verbrachte ich eine Nacht. Am nächsten Tag keimte dann endlich etwas Hoffnung auf: Die Sonne schien! Und so machte ich mich etwas motivierter auf nach Napier.

Hier platzierte ich mich auf einen kostenlosen Campingplatz direkt am Strand und lernte auch keine 10 Minuten später zwei andere deutsche Backpacker kennen: Paulina und Benny. Mit den beiden verbrachte ich den restlichen Abend und die nächsten Tage: 

Nachdem Paulina und ich die wirklich schöne Art-deco Stadt Napier erkundet hatten, machten wir uns zu dritt zu den sogenannten Maraetotara Falls, einem wunderschönen Wasserfall, eingeschlossen von Wald. An diesem wirklich idyllischen Ort gönnten wir uns auch kurze Zeit später ein Bad, war die Temperatur mittlerweile auf 30°C angestiegen.

Napier Napier Weg zum Wasserfall

der Wasserfall

Nach dem Erfrischungsbad ging es dann zurück auf den Campingplatz, wo wir uns für eine Backpackerparty fertigmachten, auf die wir am Vormittag eingeladen worden waren. Nach 30min Fußmarsch am Strand entlang erreichten wir jene Party, stellten aber bald fest, dass die Musik nicht unserem Geschmack entsprach und machten uns nach zwei Stunden wieder auf den Rückweg.

Sonnenuntergang auf dem Campingplatz Napier

Nach einer weiteren Nacht in Napier besuchten wir heute einen kleinen Sonntagsmarkt und verabschiedeten dann Benny, der seine Reise fortsetzt. Paulina und ich treten nun in den nächsten Minuten den Weg nach Taupo an, von wo aus ich morgen nach Auckland düsen werde.

Ich halte euch auf dem laufenden! kiss

Die letzten Tage zu zweit

26Jan2017

Für Lennart sind die letzten Tage hier in Neuseeland nun angebrochen. Am 31.01. wird er den Weg nach Hause antreten und ich werde den Rest meiner Reise alleine meistern. 

Auf dem Weg vom Mount Cook nach Christchurch machten wir einen Abstecher auf die Banks Peninsula (Halbinsel). Bei bestem Wetter machten wir hier einen kleinen Spaziergang und entspannten in einem Café.

Die Halbinsel von oben

Kurz darauf ging es auch schon weiter nach Christchurch, der drittgrößten Stadt Neuseelands. Leider war diese lange nicht so schön, wie wir es uns erhofft hatten. Stattdessen konnte man eindeutig noch Folgen des schweren Erdbebens 2011 erkennen... oder die Stadt war einfach schon immer so hässlich, ich weiß es nicht. Jedenfalls verbrachten wir hier nur einen Tag, um mir ein neues Handy zu kaufen und schon ging es weiter auf einen superschönen Campingplatz in Cheviot unserem momentanen Aufenthaltsort, in dem wir sicher auch noch ein paar Tage bleiben, um Lennarts Abreise vorzubereiten.. Und danach geht es für mich von vorne los.

süße Katze Campingplatz mit Pool Strand in der Nähe

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